Nachbesprechung Frauenarzt

Do, 22.02.2018

Anmerkung im Nachhinein 07/2019: Die Zeit zwischen 22.02 und 09.03 schreibe ich nur aus der Erinnerung von fast 1 1/2 Jahren später.
Im Nachhinein gesehen, war das die intensivste Zeit! Ab Chemotherapie (Start 20.03.18) wurde alles leichter – und das war das Letzte was ich erwartet hatte ;D

So viele Fragezeichen, so viel Unwissen, so viele Ratschläge, so viele Termine, einfach alles nur viel – zu viel!!

Nachdem ich das Diagnosegespräch als sehr unbefriedigend empfand, hab ich noch am selben Tag gemeinsam mit meinem Partner einen Termin bei meinem Frauenarzt ausgemacht, den ich bisher als sehr kompetent und einfühlsam erlebt habe.
Ich komme an diesem Tag auf Wartezeit in die Praxis und als ich an der Reihe bin, sagt mir Dr. F., dass wir uns momentan in der Akutfallbesprechung befinden und er nur 5 Minuten Zeit hätte – er will sich aber mehr Zeit nehemen, und fragt mich daher, ob ich ab 17:00 (wenn die Praxis schließt) nochmal kommen möchte.
Das finde ich toll – so hat auch mein Partner die Gelegenheit zum Gespräch mitzukommen.
Um 17:00 sitzen wir beide dann vorm Arzt und er nimmt sich Zeit – und das tut gut!
Ich weiß nur noch, dass vor allem das Thema Kinderwunsch und Alternativen zur Schulmedizin ein Thema waren.

Kinderwunsch: In der Zwischenzeit hatte A (mein Partner) schon einen Termin im Kinderwunschzentrum KUK in Linz für morgen 23.02.2018 ausgemacht. Dr. F. erklärt uns noch wo es sonst die Möglichkeit gibt – aber nachdem nichts gegen das KUK spricht ist der Punkt schnell abgehackt.

Alternativen zur schulmedizinischen Krebsbehandlung: Was ich als sehr angenehm empfand war es, dass man mit Dr. F. auch über Alternativen reden konnte, ohne dass diese gleich halb genervt abgetan wurden (wie ich es noch öfter erlebte). Dr. F. ist sehr aufgeschlossen gegenüber Komplementärmedizin und daher ein glaubwürdiger Ansprechpartner.
Er sagte uns ganz ehrlich – er habe schon einige Patienten miterlebt, die es auf eigene Faust probiert haben, und nach einigen Monaten, dann ins Tumorzentrum gekommen sind und der Krebs soweit vorgeschritten war, dass man nichts mehr machen konnte…
Außerdem ist es schwierig in so einer Situation auf das „richtige Pferd“ zu setzen. Es wird so viel angeprießen – und das oft zu horrenden Summen.
Er würde empfehlen die klassische Therapie zu machen, und wenn man möchte komplementärmedizinisch (zB. Akupunktur) abzurunden.
Diese Antwort gefiel uns sehr gut – und ich bin noch heute dankbar, dass Sie sich soviel Zeit an diesem Tag genommen haben – danke Herr. Dr. F.! 🙂

Ein mir wichtiges Thema: Krebs – Alternativmedizin vs. Komplementärmedizin (Artikel folgt)

 

 

 

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